Gynäkologische Gemeinschaftspraxis 

Dr. Schaich •  Dr. Hübner •  Dr. Bekker (angest. Ärztin)



 

Tumornachsorgen

Brustkrebs und gynäkologische Krebserkrankungen.

Es gibt eine Reihe von gynäkologischen Krebserkrankungen. Gemeinsam ist ihnen, dass die Erkrankung von einem gynäkologischem Organ ausgeht, also der Gebärmutter, den Eierstöcken, dem Eileiter, der Scheide oder der Brust.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jede 7. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs wird als chronische Erkrankung betrachtet, da es auch nach Jahren zu einem lokalem Rezidiv oder zu Fernabsiedlungen kommen kann. Daher ist gerade bei Brustkrebs die Nachsorge wichtig.

Die Nachsorge beginnt im Anschluss an die Primärtherapie (Operation, Bestrahlung, Chemotherapie). Sie umfasst regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf Rezidive, die Begleitung bei Langzeittherapien, aber auch die psychosoziale Betreuung sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist der Abbau von Ängsten und die Verbesserung der Lebensqualität der Patientin. 

Zur Nachsorge wird empfohlen

  • in den ersten zwei Jahren Untersuchungen alle 3 Monate,
  • vom dritten bis fünften Jahr nach der Erkrankung halbjährliche,
  • danach jährliche Untersuchungen.

Dieses Konzept kann nach ihren persönlichen Bedürfnissen abgewandelt werden.   

Die Nachsorgeuntersuchung besteht aus einem persönlichen Gespräch über Ihr Befinden und bestehende Beschwerden, einer körperlichen Untersuchung und einer Ultraschalluntersuchung der Brust. Nach einem entsprechenden Plan überweisen wir Sie zu einer weiteren bildgebenden Mammadiagnostik. Parallel werden Sie manchmal auch von dem erstbehandelten Krankenhaus, der Bestrahlungseinrichtung oder der Onkologie zu Nachsorgeuntersuchungen eingeladen.